Fast unsichtbar, täglich im Einsatz: Verladehubtisch am Bürogebäude
Projekt-Highlight: Ergonomische Warenannahme, clever in die Architektur integriert
Ein Verladehubtisch mit 2.000 kg Tragfähigkeit ist nicht gerade klein. Trotzdem muss eine leistungsfähige technische Lösung nicht automatisch das Erscheinungsbild eines Gebäudes bestimmen.
Bei diesem Projekt wurde ein hydraulischer Verladehubtisch direkt im Außenbereich eines Bürogebäudes integriert. Seine Aufgabe: Getränkelieferungen und andere Waren sicher und ergonomisch zwischen den unterschiedlichen Höhenniveaus zu transportieren.
Das Besondere dabei: Vor der großflächigen Glasfassade fügt sich die gesamte Anlage so unauffällig in das Gebäude ein, dass sie im eingefahrenen Zustand beinahe übersehen werden kann.
Ergonomie statt schwerem Schleppen
Gerade bei der regelmäßigen Anlieferung von Getränken und anderen schweren Waren können Höhenunterschiede schnell zum Problem werden. Kisten, Gebinde und Transportwagen sollen schließlich nicht über Treppen oder ungeeignete Wege bewegt werden müssen.
Der Verladehubtisch schafft hier einen direkten und ergonomischen Transportweg. Mit einer 2.500 × 1.600 mm großen Plattform, 2.000 kg Traglast und einem Nutzhub von 1.600 mm bietet er ausreichend Platz und Reserven auch für umfangreichere Lieferungen.
Für den Außeneinsatz gemacht
Da die Anlage dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist, wurde sie feuerverzinkt ausgeführt. Geländer an beiden Seiten, eine elektrisch überwachte Schranke sowie ein Welldraht-Unterlaufschutz gehören zum Sicherheitskonzept.
An der oberen Haltestelle befindet sich zusätzlich eine zweiflügelige Tür, die elektrisch überwacht und mechanisch verriegelt ist. Ein Handtaster am Geländer und ein Notablass direkt auf der Plattform ergänzen die Ausstattung.
Technik, die sich nicht in den Vordergrund drängt
Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die Integration in die vorhandene Gebäudearchitektur. Statt wie ein nachträglich angebautes technisches Element zu wirken, sollte sich der Hubtisch möglichst dezent in den Eingangs- und Anlieferbereich einfügen.
Genau das ist gelungen: Im eingefahrenen Zustand bleibt die Glasfront optisch weitgehend erhalten, während bei Bedarf eine vollwertige Verladelösung mit zwei Tonnen Tragfähigkeit zur Verfügung steht.
Fazit
Dieses Projekt zeigt, dass leistungsfähige Fördertechnik nicht nur funktional sein muss. Eine gute Lösung berücksichtigt auch die Menschen, die täglich damit arbeiten, und die Umgebung, in die sie integriert wird.
Ergonomische Getränke- und Warenannahme, 2.000 kg Tragfähigkeit und trotzdem fast unsichtbar vor der Glasfassade – eine Sonderlösung, die sich erst dann bemerkbar macht, wenn sie gebraucht wird.
